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Auf dem Portal rund um einen Urlaub in Baiersbronn können Sie sich über Sehenswürdigkeiten in dem Kurort und über Ausflugsziele im Umland informieren. Darüber hinaus finden Sie hier auch Informationen über Unterkünfte wie Ferienwohnungen, Hotels oder Pensionen in Baiersbronn. Der beliebte Urlaubsort liegt im Nordschwarzwald und ist von einer abwechslungsreichen Landschaft umgeben, die zum Wandern, Radfahren oder Nordic Walking einlädt.


Tipps und Infos für einen Urlaub in Baiersbronn im Schwarzwald



Sehenswürdigkeiten
Ausflugsziele
Unterkünfte
Informationen über historische Gebäude und Museen in dem Schwarzwald-Kurort Baiersbronn finden Sie in dieser Rubrik.


Sehenswertes in Baiersbronn
 
Beliebte Ausflugsziele sowie sehenswerte Städte im Umland werden Ihnen in dieser Rubrik vorgestellt.


Ausflugsziele im Umland
 
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Hotels, Fewo's & Pensionen
 

Informationen über Baiersbronn - Historisches & Aktuelles



Die Gemeinde Baiersbronn (rund 15.500 Einwohner) liegt im Nordschwarzwald im Landkreis Freudenstadt. Die Gemarkung von Baiersbronn ist ungewöhnlich groß: Sie umfasst knapp 190 qkm und erstreckt sich auf Höhen zwischen 450 m (im Murgtal) und 1.151 m (am "Dreifürstenstein"). Bewaldete Hügel und Berge sowie romantische Täler prägen das Landschaftsbild um Baiersbronn. Die Waldluft ist sehr gut und erholsam. Kein Wunder also, dass fünf Teilorte von Baiersbronn, nämlich Friedrichstal, Klosterreichenbach, Mitteltal, Schönmünzach-Schwarzenberg und Tonbach als Luftkurorte anerkannt sind. Die Teilgemeinde Obertal-Buhlbach besitzt sogar das Prädikat Heilklimatischer Kurort.

Baiersbronn wurde im Jahr 1292 erstmals urkundlich erwähnt, der Teilort Klosterreichenbach bereits im Jahr 1082. Die Bewohner kleiner Schwarzwaldgemeinden lebten im Mittelalter und bis in die Neuzeit hinein vor allem von der Waldwirtschaft, betrieben Sägewerke und Glashütten oder arbeiteten als Flößer oder Köhler. Viele Menschen in der Region waren sehr arm. Daher wanderten auch von Baiersbronn aus um die Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Bewohner nach Amerika aus. Fortschritt und mehr Wohlstand brachte der Anschluss Baiersbronns an das Eisenbahnnetz: Im Jahr 1901 erhielt der Ort einen Bahnhof an der neuen Murgtalbahn, die von Rastatt nach Freudenstadt fährt. Heute wird diese Strecke nicht mehr von der Bahn bedient, sondern vom Karlsruher Verkehrsverbund, gehört also zum großen Karlsruher Stadtbahnnetz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Baiersbronn steigende Touristenzahlen verbuchen. Immer mehr erholungssuchende Touristen kamen in die Gemeinde und ihre Teilorte, um die gute Schwarzwaldluft zu genießen. Der Urlaubsort kann in der schönen Jahreszeit besonders Wanderer, Naturfreunde und Wellnessgäste begrüßen; in der Wintersaison werden die verschiedensten Wintersportarten ausgeübt. Eine große Auswahl an Ferienquartieren ist vorhanden, vom Privatzimmer über ansprechende Ferienwohnungen bis zur Suite im Wellnesshotel. Die Kurklinik "Schwarzwald Medical Resort" bietet Rehabilitationskuren an. Für Familien mit Kindern dürfte auch ein Urlaub auf dem Bauernhof attraktiv sein. Baiersbronn ist heute auch berühmt für seine vorzüglichen Gourmetrestaurants. Im Hotel Traube in Baiersbronn-Tonbach kocht Harald Wohlfahrt und im Hotel Bareiss im Ortsteil Mitteltal steht Claus-Peter Lumpp am Herd. Beide Köche werden im Guide Michelin mit drei Sternen geführt. Und Jörg Sackmann vom Hotel Sackmann besitzt einen Stern. Das ergibt zusammen sieben Michelin-Sterne für Baiersbronn (Stand 04/2012).

Das Kloster Reichenbach im Teilort Klosterreichenbach wurde im Jahr 1082 gegründet. Die Klosterkirche, die im romanischen Stil erbaut und im Jahr 1085 geweiht wurde, gehört zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten von Baiersbronn. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst und die Klosterkirche dient heute als evangelisches Gotteshaus. Im Kutscherhaus, einem der ehemaligen Klostergebäude, ist eine Waldgeräte-Ausstellung zu sehen. Die Besucher können hier Motorsägen und andere Werkzeuge der Waldarbeiter aus früheren Zeiten betrachten. Neben der Waldwirtschaft war die Glasproduktion ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Region. Das Glashüttenmuseum Buhlbach erinnert an die Zeit, als das kleine Schwarzwalddorf fast ausschließlich von der Sektflaschenproduktion lebte. Im 19. Jahrhundert waren Buhlbacher Sektflaschen sehr begehrt. Die Arbeit der Köhler, Flößer und Glashersteller in der Gegend von Baiersbronn inspirierte den Schriftsteller Wilhelm Hauff zu seinem bekannten Märchen "Das kalte Herz". Wilhelm Hauff ist im Ortsteil Oberdorf ein Märchenmuseum gewidmet, das sicherlich nicht nur Kinder gern besuchen werden.

Im Winter finden begeisterte Sportler bei Baiersbronn 13 gespurte Langlaufloipen und 180 km Winterwanderwege. Acht Skilifte stehen den Abfahrtsläufern und Snowboardern zur Verfügung. Außerdem besitzt der Kurort eine Eislaufhalle. Dort besteht die Möglichkeit, das Eisstockschießen zu erlernen. Die Liebhaber von rasanten Schlittenfahrten finden drei Rodelbahnen: Die Bahn am Ruhestein ist 300 m lang, die beiden Bahnen bei Obertal und Buhlbach jeweils 150 m. Im Sommer ist Baiersbronn ein absolutes Wanderparadies. Durch die große Gemarkung der Gemeinde verlaufen alle drei Schwarzwald-Fernwanderwege von Norden nach Süden, und zwar der Ostweg, der Mittelweg und der Westweg. Und um den Urlaubsort erstreckt sich ein weitläufiges Wanderwegenetz. Sieben Erlebnispfade sind ausgeschildert. Dies sind Lehrpfade zu bestimmten Themen aus Natur und Kultur. Einer der Pfade widmet sich beispielsweise der Erzverarbeitung und ein anderer der Waldwirtschaft. Ein schönes Wanderziel ist die Burgruine Tannenfels bei Baiersbronn-Obertal. Die Burg aus dem 13. Jahrhundert brannte schon im 14. Jahrhundert aus. Reste eines romantischen Turms sind übriggeblieben. An heißen Sommertagen ist ein Besuch in einem der Freibäder von Baiersbronn erholsam. Besonders attraktiv ist das Naturbad Mitteltal, das erst 2009 eröffnet wurde.

Eine interessante Wanderung führt zum Dreifürstenstein (mit 1.151 m Höhe höchster Punkt der Gemeinde) und weiter zum Gipfel der Hornisgrinde - dem höchsten Berg im Nordschwarzwald (1.164 m hoch). Ein unbedingt empfehlenswertes Ausflugsziel ist der Mummelsee am Fuß der Hornisgrinde. Um den 3,7 ha großen See führt ein Rundwanderweg, der mit Kunstwerken verziert wurde. Am Mummelsee werden Tretboote verliehen. Die Kreisstadt Freudenstadt ist als südliche Nachbargemeinde nur einen Katzensprung entfernt. Besonders sehenswert sind in Freudenstadt der riesige Marktplatz (4,5 ha Fläche) und die evangelische Stadtkirche, die als "Winkelkirche" einen rechtwinkligen Grundriss aufweist. Zahlreiche interessante Städte Baden-Württembergs sind von Baiersbronn aus im Rahmen eines Ganztagsausfluges erreichbar, z.B. das mondäne Baden-Baden, die Residenzstadt Rastatt sowie Karlsruhe oder Stuttgart.



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